In Seminaren und Workshops an verschiedenen Universitäten geben wir anhand von Filmbeispielen, praktischen Übungen und eigener, langjähriger Erfahrung einen fundierten Einblick in das Genre Dokumentarfilm, die Rercherche und Realisierung von Themen.

Universität Konstanz

Von der Idee zum Exposé –Der Dokumentarfilm in Theorie und Praxis

Universitaet Konstanz

Block-Seminar im Bereich Schlüsselqualifikationen (Dozierende: Rouven Rech, Teresa Renn)

Frauentausch, Super Nanny, Goodbye Deutschland! Das Fernsehen ist reich an dokumentarischen Formaten: Doku-Soaps, Doku-Serien, Doku-Dramen oder Fake-Dokus, und umgekehrt, kaum eine historische Dokumentation kommt heute ohne Reenactment aus. Der “klassische Dokumentarfilm” hingegen ringt um Sendeplätze und kämpft beharrlich um mehr filmische Qualität im TV.

In diesem Workshop betrachten wir zunächst Merkmale und Beispiele dieser Gattung, zeigen Arbeitsweisen und Berufsalltag eines Dokumentarfilmers im Umgang mit Protagonisten, Produzenten und Sendern auf, bevor jeder Teilnehmer nach selbständiger Recherchearbeit aus einer eigenen Filmidee ein Sender taugliches Exposé verfasst.

LSF Uni Konstanz


Studieren mit Migrationshintergrund

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Workshop über ein gesamtes Semester zur Erstellung eines Dokumentarfilms für die Konferenz “Studieren mit Migrationshintergrund – Zwischen Inklusion und Exklusion” von 27. bis 29. Juni 2012 auf Schloss Salem (Dozierende: Teresa Renn)

Was ist ein “richtiger” Migrant?

Über ein halbes Jahr arbeitete sich ein Studententeam in das Thema ein, recherchierte, diskutierte, schrieb ein Exposé, suchte nach Protagonistinnen und Protagonisten, bildete sich technisch weiter, drehte, sichtete das Material und montierte es schließlich zu einem kurzen, unterhaltsamen Dokumentarfilm, der auf der Konferenz in Salem präsentiert wurde.

Trailer zum Film

Leuphana Universität Lüneburg

DIE STARTWOCHE 2009

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35 Streetartists, 1.200 Studierende, 30 Filmexperten, 360 Videoclips und eine Ausstellung fügen sich bei der ARTotale zu einer einmaligen Veranstaltung.

Bei der Startwoche 2009 drehte sich alles um Kunst und Kommunikation. Scharfsinn und Kreativität waren gefragt, als die Studienanfängerinnen und -anfänger im Team an einer einmaligen Kunstaktion teilnahmen: Rund 35 international renommierte Streetart-Künstler waren eingeladen, mit ihren Kunstwerken den Lüneburger Stadtraum zu „erobern“. Aufgabe der Erstsemester-Studierenden war, die Kommunikationskonzepte der Künstler in Filmsprache zu übersetzen.

Unterstützung erhielten sie von zahlreichen Filmprofis. Die fertigen Video-Clips werden am Ende der Startwoche auf einer internetbasierten Medienplattform veröffentlicht. Außerdem prämiert eine Experten-Jury die besten Beiträge.

Infos zur Startwoche

Gewinnerfilm


FREI-RÄUME: STARTWOCHE 2010

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Vom 7. bis 15. Oktober 2010 war Lüneburg grenzenlos.

Bei der Startwoche 2010 drehte sich alles um das Thema Frei-Raum. Ideenreichtum und Kreativität waren von den 1300 Studienanfängern/-innen gefordert, die sich in Teams mit der möglichen Umgestaltung von realen Freiflächen auf dem Campusgelände auseinandersetzen sollten. Die Erstsemester-Studierenden waren Teil der Endrunde eines international ausgeschriebenen Planungswettbewerbs für die Freiflächenanlagen der Leuphana.

Aufgabe der Studierenden war es, im Team das Konzept hinter einem konkreten Planungsentwurf in Bezug auf die Neugestaltung einer spezifischen universitären Freifläche zu hinterfragen, zu reflektieren und filmisch in 90 Sekunden darzustellen. Unterstützt wurden die Teams dabei von zahlreichen Landschaftsarchitekten, Filmexperten und studentischen Tutoren.

Eine Experten-Jury – Dieter Kosslick, Intendant der Berlinale-Internationale Filmfestspiele Berlin, Prof. Insa Sjurts, Vorsitzende der KEK, Prof. Thomas Schadt, Geschäftsführer der Filmakademie Ludwigsburg und Jan Metzger, Intendant von Radio Bremen – wählte dann die besten studentischen Filme aus.

Beim großen Finale am Freitag wurden die studentischen Siegerteams prämiert und die Gewinner des Planungswettbewerbs für die Freiflächen bekanntgegeben.

Infos zur Startwoche

Gewinnerfilm

Universität Paderborn

Der Kinodokumentarfilm

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Einführung in die narrative Gestaltung eines abendfüllenden Dokumentarfilms mit Kinoauswertung (Dozierender: Rouven Rech)

Dramaturgische und ästhetische Kriterien des Realen auf der „großen Leinwand“

In den vergangenen Jahren ist es einer jungen Generation von deutschen FilmemacherInnen gelungen den klassischen Kinodokumentarfilm aus der verstaubten Nische der Arthouse-Spielhäuser und Special-Interest-Videothekten zu zerren. Filme wie beispielsweise „Die Spielwütigen“ (Andres Veiel), „Prinzessinenbad“ (Bettina Blümner), „Full Metal Village“ oder das aktuellste Beispiel „Neukölln Unlimited“ – um nur einige zu nennen – waren außerordentliche Festivalerfolge und konnten auch in der anschließenden kommerziellen Kinoauswertung überzeugen.

Im Gegensatz zu der vorherrschenden Meinung über den angeblich so sperrigen Kinodokumentarfilm geben die Produktionen auf unterhaltsame und spannende Weise einen gelungenen Einblick in die verschiedensten gesellschaftlichen Ebenen.In all diesen Filmen steht die präzise Beobachtung der Protagonisten und ihres Handlungsraumes im Mittelpunkt, wobei dem überlegten Einsatz von Kamera, Musik und Ton eine wichtige existentielle Bedeutung zukommt.

Welche Kriterien sind maßgeblich dafür, dass einem dokumentarischen Thema eine Kinotauglichkeit zugetraut wird? Welche ästhetischen, dramaturgischen und narrativen Mittel sollten zum Einsatz kommen? Welche Rolle spielt die Wahl der Protagonisten? Welche Unterschiede gibt es zwischen den einzelnen Dokumentarfilmen im Kino? In dem angebotenen Blockseminar sollen die Studenten von der Entwicklung einer Idee über das Anfertigen eines Exposés bis hin zur Realisierung eines Kurzdokumentarfilms ihre kreativen und Fertigkeiten austesten.

Beiträge der Studenten
Filmprojekt same same but deutsch

Universität St. Gallen

Digital Storytelling – Von der Vision zur Visualisierung

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Blockseminar im Rahmen der Haniel Seminare 2011/2012 – „Affekte und Emotionen“
(Dozierende: Holm Keller, Felix Seyfarth, Teresa Renn)

Die Macht der Gefühle kennen wir alle, sie prägen Kultur und Politik weit mehr, als uns vermeintlich rationalen Wesen oftmals lieb ist: Liebe, Ehre, Hass, Angst und andere sind starke Emotionen, die individuell und kollektiv oft von Land zu Land variieren, aber die Menschen doch elementar verbinden.

Idee, Drehbuch, Dreharbeiten, Schnitt. In diesem Blockseminar wurden in kleinen Teams Kurzfilme erdacht und produziert. Die Studierenden mussten sich dabei kreativ mit dem vorgegebenen Thema „Emoticons“ auseinandersetzen.

Infos zum Seminar
Filme auf YouTube

Panama

Von der Idee zum Exposé – Der Dokumentarfilm in Theorie und Praxis

Panama

Block-Seminar auf Einladung der Deutschen Botschaft in Panamá (Dozierender: Rouven Rech)

De la idea hasta el exposé – consejos y trucos para documentalistas

Im Rahmen der „Grupo Experimental de Cine Universitario“ (GECU) – der Gruppe Mente Pública de CIMAS, stattfindender Workshop mit dem Thema „Von der Idee zum Exposé – Tricks und Tipps für Dokumentarfilmer“.

In diesem Workshop betrachten wir zunächst Merkmale und Beispiele der Gattung „Dokumentarfilm“, zeigen Arbeitsweisen und Berufsalltag eines Dokumentarfilmers im Umgang mit Protagonisten, Produzenten und Sendern auf, bevor jeder Teilnehmer nach selbständiger Recherchearbeit aus einer eigenen Filmidee ein Sender taugliches Exposé verfasst.

Interview mit Rouven Rech (spanisch)

Ghana

Information Skills – Competence in Research

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Workshop am Goethe-Institut Ghana, Accra, zum Thema Informationstechniken und Recherchekompetenzen (Dozierender: Rouven Rech)

Das Thema Recherche und insbesondere die Recherche für einen Dokumentarfilm liegt uns sehr am Herzen. Vor ein paar Jahren war die detaillierte Aufarbeitung eines Stoffes grundlegende Basis für jedes dokumentarische Stück. Mittlerweile fehlt die Zeit und das Geld, um die entsprechenden Vorarbeiten für einen aufwändigen Dokumentarfilm durchzuführen. Grundsätzliche Techniken der Nachforschung gehen deshalb verloren, weil sie nicht mehr angewendet werden.

Insbesondere in Zeiten schneller „Wissens“-beschaffung im Internet ist es wichtig, welchen Quellen man folgt und welchen man vertraut. In diesem Workshop geht es darum, die grundlegenden Kompentenzen zu erlernen, um Quellen aus Zeitung, Rundfunk und Fernsehen sowie dem Internet richtig beurteilen zu können.

Informationen zum Workshop

Mexico

De la idea a la puesta en cámara (Von der Idee zum Exposé)

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Seminar am Centro Cultural Alemán in San Luis Potosí (Mexico/Dozierende: Rouven Rech )

Im Rahmen des CineMA-Filmfestivals stattfindendes Seminar mit dem Titel „De la idea a la puesta en camará“ (Von der Idee bis zum Inszenierung)

In diesem Workshop betrachten wir zunächst Merkmale und Beispiele dieser Gattung, zeigen Arbeitsweisen und Berufsalltag eines Dokumentarfilmers im Umgang mit Protagonisten, Produzenten und Sendern auf, bevor jeder Teilnehmer nach selbständiger Recherchearbeit aus einer eigenen Filmidee ein Sender taugliches Exposé verfasst.

 

Filmproduktion in Konstanz & Berlin